INTERKULTURELLE WOCHEN in der Buchenbuschgemeinde

Seit nunmehr 11 Jahren werden in der Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde Interkulturelle Wochen begangen.

Mit Vortragsreihen, Seminarabenden, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Theater, Gesprächsrunden unterschiedlichster Art, Lesungen, musikalischen Veranstaltungen, Gottesdiensten, so genannten "Exkursionen zu anderen Religionen" und dem großen interkulturellen Gottesdienst in 10 bis 20 Sprachen, an dem viele Gäste anderer Religionen, Konfessionen und der Politik teilnehmen, versucht die Buchenbuschgemeinde einen Impuls zu setzen für ein friedliches, interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben in der Stadt und der Region.
Seit Jahren nehmen viele Gäste und Interessierte aus dem Rhein-Main-Gebiet an der Interkulturellen Woche teil und beteiligen sich vielfach auch aktiv daran. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Tel. 06102-39556. 

Das Programm zur jeweils aktuellen Interkulturellen Woche finden Sie  auf unserer Homepage.


GOTTESDIENST
ZUR INTERKULTURELLEN WOCHE  

Sonntag, 17.09.2017, 10 Uhr

 

17.09.2017, 10 Uhr

Gottesdienst zur Interkulturellen Woche 2017 in 19 Sprachen
          
unter Mitwirkung von türkischen und marokkanischen Muslimen und Angehörigen anderer Religionen
               (Kontakt: Pfarrerin Susanne Lenz, Tel. 06102-39556)

Musik:             Hüseyin Firat, Saz (orientalische Laute) und Gesang
          Ort:                  Ev.-ref. Buchenbuschkirche, Forstweg 2

 


            17.09.2017, 11 Uhr

  Im Anschluss an den Gottesdienst:
            INTERNATIONALER IMBISS,
Empfang, Begegnung und Austausch
           
            (Gerne darf etwas für das „internationale Buffet“ mitgebracht werden!)
            Ort:      Saal der Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde, Forstweg 2

 

 

 

 

 

ABRAHAMISCHES TEAM
zum Neujahrsfest der Religionen
Montag, 18.09.2017, 20.00 Uhr

 

ABRAHAMISCHES TEAM
NEUJAHR -  aus jüdischer, islamischer und christlicher Perspektive

Am 21. September 2017 feiern sowohl die Menschen jüdischen als auch muslimischen Glaubens ihr Neujahrsfest: Rosch ha-Schana und Al Hijra.
Wie feiern die drei Religionen - Judentum, Christentum und Islam - den Beginn des "neuen Jahres"? Welche Riten, Bräuche und theologischen Vorstellungen,
welche Glaubensinhalte sind damit verbunden?
Welchen Stellenwert hat das Fest in den jeweiligen Religionen?

Ein abrahamisches Team, besetzt durch eine jüdische und eine muslimische Referentin sowie  
             durch eine christliche Theologin referieren und stehen für Fragen und Diskussion bereit.


Referentinnen:    Petra Kunik-Vornoff, jüdische Referentin
                          
   Schriftstellerin und Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit,
                                      Frankfurt/M.; Vorstandsmitglied der interreligiösen Frauengruppe Sara-Hagar Hessen und
                                      Rheinland-Pfalz, Mitglied im Deutschen Islamforum u.a.m.
                       
          Hilal Akdeniz, muslimische Referentin
                          
   Universität Frankfurt/M., (Nachwuchswissenschaftlerin Soziologie),
                                      Mitglied des Interkulturellen Rats Darmstadt e.V.

                            Susanne Lenz, christliche Referentin
                           
Evangelische Pfarrerin, Neu-Isenburg
                                  Die Veranstaltung wird koordiniert vom Abrahamischen Forum Deutschland e.V.

Veranstalter:      Evang.-ref. Buchenbuschgemeinde Neu-Isenburg
Termin:              18.09.2017, 20.00 Uhr

Ort:                     Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde Neu-Isenburg, Forstweg 2
Bei Fragen:       Tel. 06102-39556 oder E-Mail: susanne.lenz.pfarrerin@web.de
                                       Eintritt frei (Spende am Ausgang möglich).

Die Veranstaltung wird gefördert durch:

 

 

KINOABEND:     „NUR WIR DREI GEMEINSAM“ (Spielfilm)
Donnerstag, 21.09.2017, 20 Uhr

              Deutschland, 2016  /  Regie und Hauptdarsteller: Kheiron

 

"Einer der zauberhaftesten Filme des jungen Kinosommers.“ (STERN)

„Nicht nur komisch, sondern auch rührend.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Grandios! Eine wunderbare Komödie, ein warmherziger Familienfilm.“  (programmkino.de)

 

Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut, Entschlossenheit und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat mit seiner Frau Fereshteh und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeini. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel »Nur wir Drei gemeinsam« nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.

(FSK-Freigabe: ab 12 Jahren)                                                     "Prädikat besonders wertvoll"
                                     Eintritt frei, Spende am Ausgang möglich.

Ort:                  Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde Neu-Isenburg, Forstweg 2
Termin:            21.09.2017, 20 Uhr

Kontakt:          Pfarrerin Susanne Lenz, Tel. 06102-39556 - E-Mail: susanne.lenz.pfarrerin@web.de

 

             

 

 

FILMGOTTESDIENST zur Interkulturellen Woche 2017
Sonntag, 24.09.2017, 10 Uhr         
zu dem am 21.09.2017 gezeigten Kinofilm NUR WIR DREI GEMEINSAM
(Predigt: Pfarrerin Susanne Lenz)


Der Gottesdienst ist auch geeignet für Besucher/innen, die den Kinoabend nicht besuchen konnten.  Anschließend Diskussion bei Kaffee, Tee & Kuchen.

Ort:         Ev.-ref. Buchenbuschkirche Neu-Isenburg, Forstweg 2

Kontakt:  Pfarrerin Susanne Lenz, Tel. 06102-39556 - E-Mail: susanne.lenz.pfarrerin@web.de

 

 

 

 

THEATERSTÜCK

"Eldorado Europa"
Mittwoch, 27.09.2017, 20.00 Uhr

ACHTUNG:       Die für den 27.09. angekündigte Veranstaltung fällt aus
                                           und wird voraussichtlich auf einen späteren
Zeitpunkt verschoben.

 

 

"WORTE SIND DER DUFT DES HERZENS"

Gedichte und Kurzgeschichten - Lesung und Gespräch
mit Jean-Félix Belinga Belinga
Mittwoch, 04.10.2017, 20 Uhr

 

Der Schriftsteller, Journalist und Pfarrer ist 24 Jahre in Kamerun aufgewachsen. In Deutschland ist er bekannt geworden als Verfasser vieler Bücher, u.a. als Autor von Gedichten, Kurzgeschich-

ten, Fabeln, Kinder- und Bilderbüchern und eines Märchen-romans für Erwachsene.
Auch in der neuen Ausgabe des Gedichte-Standardwerks "Der Große Conrady" (die Standard-Anthologie deutschsprachiger Lyrik) sind Gedichte von ihm enthalten.

Eine seiner Grundüberzeugungen ist ein afrikanisches Sprichwort:

"Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selbst sagen."

 

Jean-Félix Belinga Belinga wird an diesem Abend sein Publikum bezaubern mit Gedichten und Kurzgeschichten und steht auch für Fragen und Gespräch bereit.
Seine Biographie, afrikanische Weisheit in der Begegnung mit den Erfahrungen in Deutschland und die doppelte Identität eines Menschen, der in "zwei Heimaten" zu Hause ist, versprechen einen Abend mit wichtigen und bereichernden Impulsen.

 

* Jean-Félix Belinga Belinga, Autor, Journalist und Theologe *

 

Termin:           04.10.2017, 20 Uhr
Ort
:                 Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde Neu-Isenburg, Forstweg 2
Eintritt:           Eintritt frei (Spende am Ausgang möglich.)
Kontakt:          Pfarrerin Susanne Lenz, Tel. 06102-39556 - E-Mail: susanne.lenz.pfarrerin@web.de


RÜCKBLICKE auf die Interkulturellen Wochen 2016:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

INTERKULTURELLER GOTTESDIENST in 21 Sprachen

Jedes Jahr feiert die Evang.-ref. Buchenbuschgemeinde einen großen interkulturellen Gottesdienst,
in dem Christen, Muslime, Hindus, Bahá'ì, jüdische Menschen u.a. mitwirken. Im Jahr 2015 feierten viele Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung mit.

2016 freute sich die Gemeinde, dass erstmals über 20 Sprachen zu hören waren: 21 Sprachen waren es,
in denen Schriftlesungen und Gebete gelesen wurden!

Viele Menschen anderer Religionen waren zu Gast und rezitierten Texte ihrer eigenen Religion oder sprachen ein Grußwort. Auch Politiker/innen der Stadt und Mitglieder des Ausländerbeirates feierten den Gottesdienst mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein interkulturelles Feiern mit einem internationalen Buffet statt.

 

Zum Foto oben:

Am 18. September 2016 begrüßte die Buchenbuschgemeinde Menschen, die in 21 unterschiedlichen Sprachen im Gottesdienst mitwirkten, Vertreter der Neu-Isenburger DITIB-Moscheegemeinde, der marokkanischen Badr-Gemeinde und der regionalen Bah'ái-Gemeinden.
Musikalische Gestaltung: Internationale Musikgruppe "Saitensprung" .


 

 

 

 

 

 

 

 

Als Dank überreicht Pfarrerin Susanne Lenz
"Frau Seibold" einen Blumenstrauß.

 

                                „WELCHE RELIGION NEMMI?“ -  Ein clowneskes Stück -

„Grüß Gott, mein Name ischd Seibold. I komm aus’m Schwäbische…“

Die Buchenbuschgemeinde konnte für die Interkulturelle Woche 2016 Dr. Gisela Matthiae gewinnen - renommierte und überregional bekannte Clownin, Buchautorin, Theaterpädagogin, Ausbilderin im Bereich „Clownerie und Kirche“ und Theologin. Als „Frau Seibold“ brachte sie die Besucherinnen im bis auf den letzten Platz besetzten Saal zum Lachen, zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken: Frau Seibold hatte sich interreligiös auf den Weg gemacht. Nach langen Jahren der intensiven ehrenamtlichen Arbeit in ihrer Kirchengemeinde war es ihr langweilig geworden . Neugierig auf all die anderen Religionen, ließ sie die BesucherInnen im Saal der Buchenbuschgemeinde teilnehmen daran, wir sie die unterschiedlichen Religionen "ausprobierte" - unter der Fragestellung: "Welche nemmi?"

Das Stück warf ein Licht auf religiöse Sehnsüchte, auf das Trennende und das Gemeinsame der Religionen mit

ihrem Glaubensleben – und all das aus der Sicht dieser sympathischen, wackeren Gemeindefrau aus dem Schwabenland, die sich als Verkörperung des protestantischen Dienstleibs bezeichnet und daraus wieder ihre eigenen Schlüsse zieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jascha Lenz


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                           STALBURGTRIO in der Buchenbuschgemeinde

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2016 gastierte das Frankfurter "Stalburgtrio" unter dem Motto "Pack die Sachen" in der Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde Neu-Isenburg.
Das Trio, das im Frankfurter Stalburgtheater regelmäßig auftritt, ist seit über 10 Jahren jährlich im Herbst zu Gast in der Buchenbuschgemeinde. In diesem Jahr begeisterten internationale Lieder und Texte das Publikum - Frank Wolff spielte zur Erheiterung des Publikums im Laufen jiddische Musik mit dem Cello, Markus Neumeyer begleitete mit viel Temperament und Witz am Klavier die als "Lottofee" und Moderatorin des HR bekannte Sängerin Ingrid El Sigai. Pfarrerin Susanne Lenz betonte in der Begrüßung, dass das Trio sich erstmals an der Interkulturellen Woche der Buchenbuschgemeinde beteilige.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fotos:
Jascha Lenz


Artikel Offenbach-Post :

GEBETE UND REGE GESPRÄCHE
Interkultureller Gottesdienst mit Flüchtlingen in 18 Sprachen
NEU-ISENBURG - Es sei eine Veranstaltung gewesen, "die aus unserer Sicht für viele eine wichtige Symbolwirkung hatte", fasst Pfarrerin Susanne Lenz zusammen: Voll war die Buchenbuschkirche am Sonntag beim Gottesdienst in18 Sprachen, den Menschen unterschiedlicher Nationalität in ihren Herkunftssprachen mitgestaltet haben. Auch viele Flüchtlinge, die in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes auf dem Ex-Rundschau-Gelände an der Rathenaustraße leben, waren dabei. Auf Einladung der Buchenbuschgemeinde hatten Ehrenamtliche sie mit Autos abgeholt. Unter anderem waren es Christen und Muslime aus Albanien, Syrien, Eritrea und Afghanistan, die Susanne Lenz im Gottesdienst herzlich willkommen hieß. Die Pfarrerin eröffnete die Feier mit einem deutlichen Hinweis, einem Jahrtausende alten biblischen Zitat: "Du machst weit alle Grenzen des Landes".
Im Verlauf der Predigt zitierte sie Stellungnahmen von PRO ASYL und kritisierte den aktuellen Gestzesentwurf scharf, der gravierende Einschnitte im Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht vorsehe. Er sehe zahlreiche Maßnahmen zur Entrechtung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Flüchtlingen vor. Wörtlich sagte sie: "Wer Gott richtig zornig machen will, wer Gott wirklich zum Feind haben will, der behandelt Flüchtlinge wie Menschen zweiter Klasse!" Die Bibel nämlich sei ein Buch von Flüchtlingen und Gottes Geschichte ein Flüchtlings-Epos, so Lenz. Das biblische Gebot der Nächstenliebe habe nach der Botschaft Jesu seinen Sitz im Leben und seine Bewährungsprobe im Umgang mit den Flüchtlingen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch die internationale Musikgruppe "Saitensprung" ausgestaltet, die christliche, türkische und jüdische Musik darbot. Neben Mitgliedern des Ausländerbeirates waren auch Gäste anderer Religionsgemeinschaften zu Gast: Vertreter der marokkanischen Badr-Gemeinde Neu-Isenburg, der beiden türkischen DITIB-Gemeinden aus Dietzenbach und Isenburg, sowie regionale Vertreter der Bah'ái-Gemeinde verlasen und rezitierten Texte und Gebete ihrer Traditionen.
Bei einem Imbiss hatten die Teilnehmer nach dem Gottesdienst Zeit, ins Gespräch zu kommen.
Bis in den Nachmittag hinein saß man zusammen. Flüchtlinge zeigten Fotos von ihrer Flucht und erzählten von ihren Erfahrungen. - hov              (Foto: p)                                             Offenbach-Post 22.09.2015