© Copyright  2020 – Urheberrechtshinweis

Alle Texte dieses Hausgottesdienstes - abgesehen von Bibel- und Liedtexten - sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei Pfarrerin Susanne Lenz. Bitte fragen Sie per E-Mail an (siehe unter KONTAKT) an, ob Sie die Inhalte dieses Internetangebotes verwenden können.

 

 

 

Seit Mitte März 2020 findet sich an dieser Stelle ein jeweils aktueller "Hausgottesdienst" -
für den entsprechenden Sonntag und die anschließende Woche.

Er ist von sonntagsmorgens bis samstagabends verfügbar, denn am darauffolgenden Sonntag findet sich
pünktlich zur Gottesdienstzeit ein neuer Gottesdienst.



'Hausgottesdienst'
für den 19. Sonntag nach Trinitatis
und die beiden Wochen nach dem 10.10.2021

Manche Gemeindeglieder nennen unsere Andachten, die seit Beginn der "Coronazeit" als neue Gottesdienstform entstanden sind, inzwischen Hausandachten oder gar Hausgottesdienste.
Einige berichten, dass sie sich sonntags pünktlich zu Beginn unserer gewohnten Gottesdienstzeit zu Hause um einen Tisch versammeln - oder sich alleine einen schönen Platz suchen.
Eine brennende Kerze auf dem Tisch schafft bei manchen ein wenig Gottesdienstatmosphäre.
Manche von Ihnen, die zu zweit oder als Familien zusammenleben, lesen die Texte abwechselnd.
Um sogar das Mitsingen oder Mitsummen zu ermöglichen, haben wir auch Musikstücke und Lieder eingestellt, die Sie sich - wenn Sie Lautsprecher an ihrem Computer haben - im Ablauf anhören können.
(Wenn die Videos beendet sind, einfach weiter nach unten scrollen und im Text weiterlesen.)
Wenn es auch neu und anders ist als sonst: Auch auf diese Weise können wir Gottesdienst feiern, auch wenn viele seit langer Zeit zusätzlich auch gerne wieder unsere Gottesdienste "vor Ort" feiern. 
In ganz alten Zeiten kannte man Gottesdienste von Hausgemeinschaften und Familien,
daran knüpft die Form der "Hausgottesdienste" an. Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

 

 

 

 

EINGANGSMUSIK:

(Bitte auf den Pfeil in der

Mitte des Photos klicken.)            

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Kantate "Herr Christ, der ein'ge Gottes Sohn"

BWV 196
Eingangschor

TEXT:
Herr Christ, der ein'ge Gottessohn,
Vaters in Ewigkeit,
Aus seinem Herzen entsprossen,
Gleichwie geschrieben steht,
Er ist der Morgensterne,
Sein' Glanz steckt er so ferne
Für andern Sternen klar.

 

 

 

VOTUM:

Im Namen Gottes,

des Vaters, des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

AMEN.

                                          

 

EINGANGSSPRUCH

"Heile du mich, Herr,
so werde ich heil;
hilf du mir,
so ist mir geholfen."

(Jeremia 17, 4) 

 

 

EINGANGSLIED

(zum Mitsingen, Lesen, Beten)
EG 324, 1-4+7+13

"Ich singe dir mit Herz und Mund"

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos

- unterhalb des Liedtextes - klicken.)            

1. Ich singe dir mit Herz und Mund,

Herr, meines Herzens Lust;

ich sing und mach auf Erden kund,

was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad

und ewge Quelle bist,

daraus uns allen früh und spat

viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch?

Was haben wir

auf dieser ganzen Erd,

das uns, o Vater, nicht von dir

allein gegeben werd?‘

4. Wer hat das schöne Himmelszelt

hoch über uns gesetzt?

Wer ist es, der uns unser Feld

mit Tau und Regen netzt?

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir,

du, du musst alles tun,

du hältst die Wach an unsrer Tür

und lässt uns sicher ruhn.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring

und habe guten Mut!

Dein Gott, der Ursprung aller Ding,

ist selbst und bleibt dein Gut.  

 

 

 

 

 

 

EINGANGSPSALM

Wohl dem, 

dem die Übertretungen vergeben sind,

dem die Sünde bedeckt ist!

Wohl dem Menschen, 

dem der Herr 

die Schuld nicht zurechnet,

in dessen Geist kein Falsch ist!

Denn da ich es wollte verschweigen,

verschmachteten meine Gebeine 

durch mein tägliches Klagen.

Denn deine Hand 

lag Tag und Nacht schwer auf mir,

dass mein Saft vertrocknete, 

wie es im Sommer dürre wird.

Darum bekannte ich dir meine Sünde,

und meine Schuld verhehlte ich nicht.

Ich sprach: 

Ich will dem Herrn 

meine Übertretungen bekennen.

Da vergabst du mir 

die Schuld meiner Sünde. 

Deshalb werden alle Heiligen 

zu dir beten

zur Zeit der Angst;

darum, wenn große Wasserfluten kommen,

werden sie nicht an sie gelangen.

Du bist mein Schirm, 

du wirst mich vor Angst behüten,

dass ich errettet 

gar fröhlich rühmen kann.

(Psalm 32, 1-7)

 

 

 

 

BIBELTEXT
für den 19. Sonntag nach Trinitatis 2021

Jesaja 38, 9-20:
Dies ist das Lied Hiskias,
des Königs von Juda,
als er krank gewesen
und von seiner Krankheit
gesund geworden war:
Ich sprach:
Nun muss ich
zu des Totenreiches Pforten fahren 
in der Mitte meines Lebens,
da ich doch gedachte,
noch länger zu leben.
Ich sprach:
Nun werden ich den HERRN
nicht mehr schauen
im Lande der Lebendigen,
nun werde ich die Menschen
nicht mehr sehen
mit denen, die auf der Welt sind.
Meine Hütte ist abgebroochen
und über mir weggenommen
wie eines Hirten Zelt.
Zu Ende gewebt
hab ich mein Leben 
wie ein Weber;
er schneidet mich ab vom Faden.
Tag und Nacht gibst du mich preis;
bis zum Morgen schreie ich um Hilfe;
aber er zerbricht mir
alle meine Knochen wie ein Löwe;
Tag und Nacht gibst du mich preis.
Ich zwitschere wie eine Schwalbe
und gurre wie eine Taube.
Meine Augen
sehen verlangend nach oben:
Herr, ich leide Not,
tritt für mich ein!
Was soll ich reden
und was ihm sagen?
Er hat's getan!
Entflohen ist all mein Schlaf
bei solcher Betrübnis meiner Seele.
Herr, lass mich wieder genesen
und leben!
Siehe, um Trost war mir sehr bange.
Du aber hast dich meiner Seele
herzlich angenommen,
dass sie nicht verdürbe;
denn du wirfst alle meine Sünden
hinter dich zurück.
Denn die Toten loben dich nicht,
und der Tod rühmt dich nicht,
und die in die Grube fahren,
warten nicht auf deine Treue;
sondern allein, die da leben,
loben dich so wie ich heute.
Der Vater macht den Kindern
deine Treue kund.
Der HERR hat mir geholfen,
darum wollen wir singen und spielen,
solange wir leben,
im Hause des HERRN!

 

 

 

GEDANKEN

zum Bibeltext
- 19. Sonntag nach Trinitatis -

Ein Text gegen die Ohnmacht, war mein erster Gedanke, als ich den obenstehenden Bibeltext las. Ein uraltes Lied, das mich bis heute tief zu berühren vermag.

Auch ohne historische Hintergründe dieses jahrtausendealten Bibeltextes zu kennen, kann einen dieses Lied nicht unberührt lassen: Da spricht einer, dessen „Fäden abgeschnitten werden“ – wie bei einem Weber, der an seinem Webstuhl den letzten Faden abschneidet und sagt: Jetzt ist es genug, der Stoff ist vollendet, nun wächst er nicht mehr weiter.

Aber hier geht es um mehr, um alles: Es geht um das ganze Leben. Ein König - Hiskia, eigentlich einer, der sogar überdurchschnittlich erfolgreich war -, wird schwer krank und weiß, dass sein Leben zu Ende geht. Ich erinnere mich an einen mir nahen Menschen, der vor nicht langer Zeit an einem solchen Punkt im Leben stand: Es dauert nicht mehr lang, mein Lebensfaden wird abgeschnitten werden. Ich selbst versuchte es manchmal zu verdrängen, es nicht allzu nah an mich herankommen zu lassen. Das ist eine Möglichkeit der Reaktion. Die zweite – ganz verständliche Reaktion – ist Ohnmacht. Alle Hoffnung fahren lassen und aufgeben. 

Aber hier: Hiskia singt! 

Mag sein, er hat zunächst den Kopf gegen die Wand gedreht und geweint und geklagt, ganz allein. Aber jetzt ist das, das aus ihm herausbricht, ein Lied. Vom Dichter, der es später für uns aufgeschrieben hat, in großartige, berührende Worte gekleidet:

Ein Lied mit großen Bildern: Der Weber, der von seinem fertig gestellten Stoff den letzten Faden abschneidet; der Löwe, der die Knochen seines Opfers zerbricht; des Hirten Zelt, dessen schützendes Dach einfach abgerissen wird; das klagende Gurren der Taube. 

Bilder des Scheiterns, Bilder der Angst: Das Lebenshaus stürzt in sich zusammen wie ein Nomadenzelt, der Schmerz ist wie der eines Menschen mit zermahlenen Knochen. 

Da ist einer völlig am Ende – und doch singt er. Mit verzweifelten Bildern und sicherlich auch mit verzweifelter, gebrochener Stimme. Es ist kein glänzendes Kunstlied, es ist ein gebrochener Klagegesang. 

Aber es ist ein Lied gegen die Ohnmacht. Denn Hiskia schweigt nicht, sondern sucht sein Gegenüber. Eines gibt er nicht auf: Die Hoffnung, dass sein Gegenüber bleibt. Da gibt es keinen Faden, den die Weberin einfach abschneidet, weil das Stück Stoff fertiggestellt ist.

Trotz des großen anfänglichen Zweifels: „Nun werde ich den Herrn nicht mehr schauen“, ist Hiskia nicht bereit, seinem eigenen Zweifel dauerhaft zu glauben. 

Siehe, um Trost war mir sehr bange“, singt er, und doch singt gegen seinen Zweifel an. EINEN Faden gibt es, der niemals zerschnitten werden kann. Für immer gilt: 

„Du aber hast dich meiner Seele 

herzlich angenommen,

dass sie nicht verdürbe…“

Eigentlich ein düsteres Lied, das auch bis zum Schluss ernst bleibt, aber dann doch einen anderen Klang erhält. 

Ein Lied, das von abgeschnittenen Fäden spricht – ja, die gibt es! -, das aber deshalb nicht in Ohnmacht verharrt, weil es einen Faden gibt, der nicht abgeschnitten wird. Ein Lied, das besingt, wo es weiter webt und lebt: Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, und es folgt das große Wort Treue.

Ein Vater wird zum Bild dessen, den Hiskia als „Herrn“ seines Lebens bezeichnet und zu dem seine Augen nach wie vor „verlangend nach oben“ schauen können. Das Lied gegen die Ohnmacht besingt Väter und Mütter, deren Treue durch nichts wirklich endgültig gebrochen werden kann. Gegen solche Treue hat selbst der Tod keine Macht.

Und es erwacht das Lob.

Die Toten vermögen nicht mehr zu loben, so überlegt Hiskia in seinem Lied, doch die Lebenden können loben, singen und spielen – das Lied gegen die Ohnmacht. Ein Lied, das nicht verstummt, weil es von dem singt, dessen Beziehung, dessen Treue, nicht wie ein Faden abgeschnitten wird, weil sie – anders als das Werkstück des Webers - kein Ende hat.

Und deshalb erzählt dieses tiefe, schöne Lied auch davon, dass es nicht aussichtslos ist, in Verzweiflung weiter zu klagen, dass ich schreien und aufbegehren kann, auch mit gebrochener Stimme, die zwischendurch erstirbt. 

 

Auch Menschen können vermitteln, dass der Faden nicht abgeschnitten wird. Es gibt Menschen, die mich das spüren lassen, wenn ich in ihre Nähe komme. Ihre Gegenwart lässt mich empfinden, dass Lieder gegen die Ohnmacht gehört werden und mir neue Kraft zuwachsen kann. Das alte Lied des Hiskia stärkt meine Hoffnung, dass auch ich solches erfahren und vielleicht auch selbst schenken kann: Begegnungen, nach denen Menschen zuversichtlicher weitergehen.  Begegnungen, die sie wissen lassen: Ich kann es singen, das Lied gegen die Ohnmacht, das von dem Faden singt, der nie abgeschnitten wird und der mich auch dann tragen wird, wenn ich hören werde: Bestelle dein Haus, denn „…nun werde ich die Menschen nicht mehr sehen mit denen, die auf der Welt sind.“

Ich gehe weiter, in diesem Oktober 2021, in dem mir vergangene Woche eine Frau sagte: „Jetzt muss ich in den trostlosen Winter gehen, graue Zeiten aushalten, in denen das Schwere meines Lebens so groß wird!“ 

Gerade in solcher Zeit stimme ich ein in die Lieder gegen die Ohnmacht, im Vertrauen auf die Zusage:

Siehe, um Trost war mir sehr bange.

Du aber hast dich meiner Seele 

herzlich angenommen,

dass sie nicht verdürbe.

Wunderbar endet der obige Bibeltext, indem er im grauen Herbst das ‚Lied gegen die Ohnmacht‘ münden lässt in eine Einladung zum Singen und Spielen:

…darum wollen wir singen und spielen,

solange wir leben,

im Hause des HERRN!“ 

   

 

 

 

LIED

(zum Mitsingen, Lesen, Beten)
EG 324, 1-3

"Ich singe dir mit Herz und Mund"

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos

- unterhalb des Liedtextes - klicken.)       

1. Ich singe dir mit Herz und Mund,

Herr, meines Herzens Lust;

ich sing und mach auf Erden kund,

was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad

und ewge Quelle bist,

daraus uns allen früh und spat

viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch?

Was haben wir

auf dieser ganzen Erd,

das uns, o Vater, nicht von dir

allein gegeben werd?

 

 

 

 
ZUM NACH-DENKEN
Gedanken und Texte
mit Bildern gegen die Ohnmacht

 

 

 

Notizen der Hoffnung

 

Nicht zu vergessender Stein 

Der mir den Himmel aufriß 

Brunnentief über den Erlen 

Nicht zu vergessender 

Singender Pfiff 

Aus dem Herzen des Reisigfeuers. 

Nicht zu vergessendes Wiegen 

Ast über Ast 

Der Knaben im Buchenskelett 

Nicht zu vergessende Märzsonne 

Ungebührliches Scheinen 

Und purpurner Seidelbast 

Tannenschonungversteck 

Blühend für keinen.

 

Marie Luise Kaschnitz (1962)

 

 

 

[es könnte diese 

Öffnung im Nichts sein]

es könnte diese

Öffnung im Nichts sein in die

alles stürzt aus der

alles hochsteigt und die heißt

„Es-gibt“ der Stille

ihr Murmeln meine ich jetzt

deutlich zu hören

vielleicht kreist hier Gottes Zeit

von der es heißt sie

sei die allerbeste Zeit

eher unsicher

scheint mir ob Gott auch mit der

zweitbesten Zeit sich

abzugeben bereit ist

mit unserer Zeit

die sich mühsam herausschält

aus einer Dauer

die wir nicht überblicken

und die einen Raum

passiert dessen Ränder sich

wegbiegen von uns

gleichwohl sind wir in Gottes

Horizont eine

Art Auffälligkeit um die

zu kümmern sich lohnt

wir bemerken nämlich des

Unendlichen Spur

Franz Dodel, 

Nicht bei Trost. Zeilen 21945-21971

 

 

 

 

Weine aus die entfesselte Schwere der Angst 

Zwei Schmetterlinge halten das Gewicht der Welten für dich 

und ich lege deine Träne in dieses Wort: 

Deine Angst ist ins Leuchten geraten - 

 

Nelly Sachs 

 

 

 

 

VIER MINUTEN ZUR RUHE KOMMEN

Jean Baptiste Quentin (1690-1750)

Concerto à quatre parties
Oeuvre XII - Largo
"Nevermind"
mit Anna Besson, Flöte
Louis Creac'h, Robin Pharao, Jean Rondeau

(Bitte auf den Pfeil in der

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GEBET

 

GOTT, 

kürzer werden die Tage,

Herbst macht sich breit,

auch in meiner Seele.

 

Die Sonne wird weniger,

der Tag kürzer,

und die Wärme weicht.

 

Meine Zweifel 

drängeln sich vor,

mein Unmut 

und auch mein Verzagen.

 

Mach du meinem Schweigen ein Ende,

lass Skepsis zu 

und Klage,

damit die Ohnmacht keine Macht gewinnt

am Anfang grauer Zeiten.

 

Hilf du, dass ich es singe:

Das Lied gegen die Ohnmacht,

das dem Trost glaubt,

dem Zuspruch

und den alten, starken Worten:

 

Du aber hast dich meiner Seele 

herzlich angenommen,

dass sie nicht verdürbe.

AMEN.

 

 

 

VATERUNSER
Vater unser im Himmel,

geheiligt werde den Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

- in Ewigkeit.
Amen.                 
                        

Matthäusevangelium 6,9-13

 

 

 

SCHLUSSLIED:

(zum Mitsingen, Lesen, Beten)

EG 184, 1-5

"Wir glauben Gott im höchsten Thron"

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos

- unterhalb des Liedtextes - klicken.)
1. Wir glauben Gott im höchsten Thron, 

wir glauben Christum, Gottes Sohn, 

aus Gott geboren vor der Zeit, 

allmächtig, allgebenedeit. 

2. Wir glauben Gott, den Heilgen Geist, 

den Tröster, der uns unterweist, 

der fährt, wohin er will und mag, 

und stark macht, was daniederlag. 

3. Den Vater, dessen Wink und Ruf 

das Licht aus Finsternissen schuf, 

den Sohn, der annimmt unsre Not, 

litt unser Kreuz, starb unsern Tod. 

4. Der niederfuhr und auferstand, 

erhöht zu Gottes rechter Hand, 

und kommt am Tag, vorherbestimmt, 

da alle Welt ihr Urteil nimmt. 

5. Den Geist, der heilig insgemein 

lässt Christen Christi Kirche sein, 

bis wir, von Sünd und Fehl befreit, 

ihn selber schaun in Ewigkeit.  AMEN.             

  

 

 

 

AARONITISCHER SEGEN
GOTT segne dich

und behüte dich;

GOTT lasse sein Angesicht

leuchten über dir

und sei dir gnädig.

GOTT erhebe sein Angesicht auf dich

und schenke dir Frieden.

AMEN.

4. Mose 6, 24-26

 

 

 

MUSIK ZUM AUSKLANG

Musik an besonderem Ort
Andrea Falconieri (1585-1656)

Ciacona
Delirium Musica Antigua
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Den nächsten Hausgottesdienst finden Sie
am 24. Oktober 2021 an dieser Stelle.

 

 

 * * *

  

 

Wir laden herzlich zum nächsten Gottesdienst am Reformationstag:

Sonntag, 31. Oktober um 11 Uhr
in der Buchenbuschkirche
"Katharina von Bora, die 'Lutherin' - Eine Begegnung mit Katharina von Bora und Martin Luther"

(Pfarrerin Susanne Lenz & Pfarrer Gerd Schröder-Lenz)
Teilnahme nur mit Anmeldung möglich; die Zahl der Teilnehmenden ist leider nach wie vor aufgrund der Corona-Situation begrenzt.  Wir bitten um Verständnis. 
Die Gottesdienstbesucher*innen werden am Eingang gebeten, ihren Nachweis über Impfung, Genesenenstatus oder einen tagesaktuellen Test vorzulegen: Wir fühlen uns verantwortlich, uns umeinander zu sorgen und uns zu schützen, so weit wir es vermögen - auch hierfür bitten wir um Verständnis.

 

 

                          

 

 

Die Kollekte ist bestimmt für den  STIFTUNGSFONDS DIADEM - Hilfe für demenzkranke Menschen:

Alzheimer-Demenz zählt zu den häufigsten Erkrankungen im hohen Alter und ist damit eine zentrale Herausforderung für unsere alternde Gesellschaft. Menschliche Zuwendung und Zeit sind entscheidend, um eine individuelle und würdevolle Versorgung demenzkranker Menschen zu ermöglichen. Demenz stellt die Menschen und ihr Umfeld vor große Herausforderungen. Nicht selten gelangen Angehörige hierbei an ihre Grenzen. Sie benötigen Entlastung, um Ihre Aufgaben auf Dauer durchhalten zu können. 

 

Viele Menschen in unserer Kirche und der Diakonie setzten sich unter dem Leitspruch: „Würde bewahren – trotz Demenz“ für demenzkranke Menschen ein. Mit der heutigen Kollekte sollen die gemeindenahen Angebote und die regionalen Netzwerke weiter ausgebaut werden, um die notwendigen Hilfen und Entlastungen auch langfristig ermöglichen zu können.

 

Gerne können Sie die Kollekte auf das folgende Konto überweisen (und bekommen eine Spendenbescheinigung zugeschickt): 
Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde
Sparkasse Langen Seligenstadt
IBAN: DE46 5065 2124 0038 0000 14
SWIFT-BIC: HELADEF1SLS
Bitte geben Sie als Stichwort auf der Überweisung 'Kollekte 10.10.2021' ein. 

 

 

Die KOLLEKTE ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste.

Da während der 'Coronazeit' nicht regelmäßig Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden konnten,
entfiel häufig der gewohnte Weg, die Kollekten einzusammeln. 
Viele der Empfänger, für die die Kollekten gedacht waren, sind aber von diesen fest eingeplanten Geldern abhängig. Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle den Link zur Verfügung stellen (siehe unten, vorletzte Zeile), den Sie nur anzuklicken brauchen.

Sie finden dann auf der Seite der EKHN jeweils die aktuellen Kollektenzwecke und können auswählen,
für welchen der Zwecke Sie spenden möchten. Ihre Spenden können Sie dann auf das folgende Konto der EKHN überweisen - mit Angabe des von Ihnen ausgewählten Spendenzwecks:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
IBAN DE71 5206 0410 0104 1000 00
bei der Evangelischen Bank.

HIER finden Sie weitere Informationen und Angaben zu dem Weg, wie Ihre Spenden dort ankommen können,
wo Sie sie gerne einsetzen möchten. Auch die Möglichkeit von Spendenbescheinigungen sowie die konkreten Kollektenzwecke der kommenden Festtage und weiteren Sonntage können Sie dort finden.  
Bitte klicken Sie hier:

https://www.ekhn.de/service/spenden-und-kollekten/kollekten.html