© Copyright  2020 – Urheberrechtshinweis

Alle Texte dieses Hausgottesdienstes - abgesehen von Bibel- und Liedtexten - sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei Pfarrerin Susanne Lenz. Bitte fragen Sie per E-Mail an (siehe unter KONTAKT) an, ob Sie die Inhalte dieses Internetangebotes verwenden können.

 

 

 

Seit Mitte März 2020 findet sich an dieser Stelle ein jeweils aktueller "Hausgottesdienst" -
für den entsprechenden Sonntag und die anschließende Woche.

Er ist von sonntagsmorgens bis samstagabends verfügbar, denn am darauffolgenden Sonntag findet sich
pünktlich zur Gottesdienstzeit ein neuer Gottesdienst.



'Hausgottesdienst'
für den 16. Sonntag nach Sonntag Trinitatis

Manche Gemeindeglieder nennen unsere Andachten, die seit Beginn der "Coronazeit" als neue Gottesdienstform entstanden sind, inzwischen Hausandachten oder gar Hausgottesdienste.
Einige berichten, dass sie sich sonntags pünktlich zu Beginn unserer gewohnten Gottesdienstzeit zu Hause um einen Tisch versammeln - oder sich alleine einen schönen Platz suchen.
Eine brennende Kerze auf dem Tisch schafft bei manchen ein wenig Gottesdienstatmosphäre.
Manche von Ihnen, die zu zweit oder als Familien zusammenleben, lesen die Texte abwechselnd.
Um sogar das Mitsingen oder Mitsummen zu ermöglichen, haben wir auch Musikstücke und Lieder eingestellt, die Sie sich - wenn Sie Lautsprecher an ihrem Computer haben - im Ablauf anhören können.
(Wenn die Videos beendet sind, einfach weiter nach unten scrollen und im Text weiterlesen.)
Wenn es auch neu und anders ist als sonst: Auch auf diese Weise können wir Gottesdienst feiern, auch wenn viele seit langer Zeit zusätzlich auch gerne wieder unsere Gottesdienste "vor Ort" feiern. 
In ganz alten Zeiten kannte man Gottesdienste von Hausgemeinschaften und Familien,
daran knüpft die Form der "Hausgottesdienste" an. Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

 

 

 

 

EINGANGSMUSIK:

(Bitte auf den Pfeil in der

Mitte des Photos klicken.)            

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Flötensonate E-Dur, Allegro

BWV 1035
Tabea Debus, Flöte
Luise Buchberger, Cello
Toby Carr, There

 

 

 

VOTUM:

Im Namen Gottes,

des Vaters, des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

AMEN.

                                          

 

 

 

WOCHENSPRUCH

ZUM 16. SONNTAG NACH TRINITATIS

"Jesus Christus hat dem Tode 
die Macht genommen
und das Leben
und ein unvergängliches Wesen
ans Licht gebracht."        

(2. Timotheus 1, 10b) 

 

 

EINGANGSLIED
am Ende des Sommers 2021

(zum Mitsingen, Lesen, Beten)
EG 503, 1-4

"Geh aus, mein Herz, und suche Freud"

Es singt der MDR-Rundfunkchor Leipzig, der das von vielen so gern gesungene Sommerlied auch als Zeichen der Hoffnung in Zeiten der Corona-Pandemie versteht. Er schreibt dazu:

"Zwar war der Dreißigjährige Krieg schon sieben Jahre her, als der Theologe Paul Gerhard 1653 das tröstliche Kirchenlied "Geh aus mein Herz und suche Freud" schrieb, doch in dessen Folge wüteten noch immer Pest und Pocken, die Tausenden das Leben kosteten. Mit seinem Lied wollte Paul Gerhardt den Menschen ein Stück Hoffnung zurück bringen ..."

Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos

- unterhalb des Liedtextes - klicken.)              

1. Geh aus, mein Herz, 

und suche Freud 

in dieser lieben Sommerzeit 

an deines Gottes Gaben; 

schau an der schönen Gärten Zier 

und siehe, wie sie mir und dir 

sich ausgeschmücket haben, 

sich ausgeschmücket haben. 

2. Die Bäume stehen voller Laub, 

das Erdreich decket seinen Staub 

mit einem grünen Kleide; 

Narzissus und die Tulipan, 

die ziehen sich viel schöner an 

als Salomonis Seide, 

als Salomonis Seide. 

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, 

das Täublein fliegt aus seiner Kluft

und macht sich in die Wälder; 

die hoch begabte Nachtigall 

ergötzt und füllt mit ihrem Schall 

Berg, Hügel, Tal und Felder, 

Berg, Hügel, Tal und Felder. 

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, 

des großen Gottes großes Tun 

erweckt mir alle Sinnen; 

ich singe mit, wenn alles singt, 

und lasse, was dem Höchsten klingt, 

aus meinem Herzen rinnen, 

aus meinem Herzen rinnen.   

Text: Paul Gerhardt 1653;  

Melodie: August Harder vor 1813

 

 

 

 

WOCHENPSALM

ZUM 16. SONNTAG NACH TRINITATIS

 

Gott steht auf; 

so werden seine Feinde zerstreut, 

und die ihn hassen, fliehen vor ihm.

  

Wie Rauch verweht, so verwehen sie; 

wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer,

so kommen die Gottlosen um vor Gott.

  

Die Gerechten aber freuen sich 

und sind fröhlich vor Gott 

und freuen sich von Herzen. 

  

Singet Gott, lobsinget seinem Namen! 

Macht Bahn dem, der durch die Wüste einherfährt; 

er heißt HERR. Freuet euch vor ihm! 

  

Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen 

ist Gott in seiner heiligen Wohnung,

ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, 

  

der die Gefangenen herausführt, 

dass es ihnen wohlgehe; 

aber die Abtrünnigen

lässt er bleiben in dürrem Lande. 

  

Gelobt sei der Herr täglich. 

Gott legt uns eine Last auf, 

aber er hilft uns auch. SELA. 

  

Wir haben einen Gott, der da hilft, 

und den HERRN, 

der vom Tode errettet. 

  

Gebt Gott die Macht! 

Seine Herrlichkeit ist über Israel 

und seine Macht in den Wolken. 

  

Wundersam ist Gott

in seinem Heiligtum; 

er ist Israels Gott. 

Er wird dem Volke 

Macht und Kraft geben. 

Gelobt sei Gott! 

  

(Verse aus Psalm 68)

 

 

 

Eine eindrückliche Vertonung 

(eines Teils) des Wochenpsalms

ist enthalten in den "Symphoniae Sacrae" 

von Heinrich Schütz, 

die ein Jahr vor Ende des Dreißigjährigen Krieges erschien. 

Sie können sie in den nächsten 6 Minuten – 

als Vertiefung einiger Verse des Psalms dieser Woche - hören:

 

Heinrich Schütz (1585-1672)

"Es steh Gott auf"

SWV 356 

 - Vertonung von Versen des 68. Psalms 

aus dem Jahr 1647 -

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos 

- unterhalb des Textes - klicken.) 

TEXT:

Es steh Gott auf, 

daß seine Feinde

zerstreuet werden 

und die ihn hassen

für ihm fliehen.

Vertreib sie, 

wie der Rauch vertrieben wird,

wie das Wachs zerschmelzt vom Feuer,

so müssen umkommen 

die Gottlosen für Gott.

Aber die Gerechten müssen sich freuen 

und fröhlich sein, 

von Herzen freuen ‚

und fröhlich sein für Gott.                   

(Psalm 68, 2-4) 

 

 

 

 

BIBELTEXT
FÜR DEN 16. SONNTAG NACH TRINITATIS

Klagelieder 3, 22-26.31-32:
Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt,  und dem Menschen, der nach ihm fragt. Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen.
Denn der Herr verstößt nicht ewig, sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

 

 

 

GEDANKEN ZUM 16. SONNTAG

NACH TRINITATIS

Manchmal erstaunen mich Menschen, die mit offenem Blick und scheinbar ohne Zweifel so zuversichtlich sprechen.

In den letzten eineinhalb Jahren war es zuweilen so, dass mich wenige zuversichtliche Worte auf eine Weise aufrichten konnten, dass es mich selbst überraschte.

Die oben stehenden Worte des Dichters, dessen Texte als „Klagelieder“ bezeichnet werden, sind solche Worte.

Was ich aus ihnen heraushöre, lässt sich für mich nicht besser als mit dem Wort Zuversicht beschreiben.

„Wir sind nicht gar aus“… - ein altes Wort dafür, dass wir nicht verloren sind.

Und die eigene Geduld wird – wieder in einem im Lutherdeutsch wunderbar übersetzten Wort ausgedrückt – als ein „köstlich Ding“ bezeichnet.

Was will ich mehr als ein „köstlich Ding“…?

Und als solches wird meine Geduld, meine Hoffnung gesehen: So, dass sie für mich selbst köstlich wird. 

Und wie viele Worte sprechen mich in diesem Text an, die Zuversicht ausstrahlen:

Güte, Barmherzigkeit, große Treue, Freundlichkeit und Erbarmen.

 

Doch die Zuversicht, die sich in diesen 2500 Jahre alten Worten spiegelt, war Frucht schwerer Not, Ergebnis eines schmerzlichen Nachdenkens, geschenkte Gewissheit in Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Zwei zehn Jahre auseinander liegende Kriege haben die hinter sich, die diese Worte sprechen: Sowohl 597 als auch 587 v. Chr. war die geliebte Stadt Jerusalem eingenommen worden von Truppen Babyloniens. Und alle, die manche heute vielleicht als „systemrelevant“ bezeichnen würden – Handwerker, das Königshaus, Priester, dazu die gesamte Oberschicht – wurden ins Land derer verschleppt, die sich „Sieger“ nannten, gefangen in Babylon.

Die Dichter und Sänger blieben zurück, ohne zu wissen, ob sie die Deportierten, unter denen geliebte Menschen waren, je wiedersehen würden. Singend und dichtend in einer zerstörten Stadt mit dem zertrümmerten Tempel, der ihr Kostbarstes war: War er doch Zeichen für die Anwesenheit des segnenden, die Stadt und ihre Menschen schützenden Gottes. War der nicht stark genug gewesen, der Gewalt „fremder Götter“ zu trotzen?

Wie groß war die Not!

Wie konnten die Dichter und Sänger solche Zuversicht finden wie in dem obigen poetischen Text oder Lied?

Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und seine Treue ist groß.“

Es klingt fast trotzig, wie die Dichter dem Elend entgegensingen und widerständig hoffen:

Lasst uns auf unser Überleben schauen, dass es uns noch gibt, dass wir dichten und singen können davon,

dass andere Zeiten kommen werden, weil es die Güte, die Treue, das Betrüben einer barmherzigen Macht gibt.

Dass wir noch essen und trinken können und des nachts nicht erfrieren, zeigt, dass wir Kraft haben, wieder aufzubauen, was zerstört ist, wenn wir gemeinsam Menschen bleiben, die „nach ihm fragen“.

Was mich so sehr berührt an diesem Text, der in grauenvoller Zeit entstanden ist, ist die Sängerin oder der Dichter, der sich nicht fixieren lässt auf die Not, in der gerade alle – mehr oder weniger - leben müssen.

Ich kenne in diesen Zeiten das dankbare Gefühl, mir zusprechen zu lassen: Die Sonne scheint, der Morgen bricht an! Ich erlebe den Beginn eines neuen Tages, der Zeichen dafür sein kann, dass ich nach dem fragen kann, das treu ist und gütig und zuverlässig.

 

Wie sehr brauchen wir die Zuversichtslieder in diesen Wochen, in denen Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, eine „fulminante vierte Welle“ befürchtet und Menschen nicht verstehen, dass eine Impfung ihnen selbst und anderen Menschen dient und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wir brauchen sie in einer Zeit, in der die Ärmsten noch auf den Impfstoff warten, während in unserem reichen Land Impfstoff vernichtet wird. Wir brauchen sie in Zeiten, in denen uns die aktuellen weltweiten Nachrichten vom Leid zahlloser Flüchtlinge erschüttern - oder auch die Nachricht des geplanten Anschlags auf eine Synagoge, in der jüdische Menschen am 16. September ihren höchsten Feiertag - Jom Kippur, den Versöhnungstag - feiern wollten.
Wir brauchen in aller Not die Gedichte und Lieder der Zuversicht.

 

Für mich gehören die Sänger und Dichter zu einem der größten Geschenke meines Lebens.

Die Dichterinnen, die Poeten, die mir helfen, mich nicht auf das Arge und die Last unseres Lebens fixieren zu lassen. 

Die mir mit wunderbaren Gedichten erzählen davon, dass die Güte dafür sorgt, dass wir nicht „gar aus“ sind, dass es „ein köstlich Ding“ ist, hoffnungsvoll und geduldig zu bleiben.

 

Vielleicht schenken mir die Worte der Poeten, die in dunkelster Zeit vom „Köstlichen“ zu singen und zu dichten vermögen, die nötige Heiterkeit und Gelassenheit, die mich schwere Zeiten meines Lebens durchstehen lassen.

Nicht selten beginne ich meinen Tag, manchmal nach dem Frühstück, mit einem Gedicht, und fast täglich steht auch eines am Ende meiner Tage. Und es sättigt meinen Hunger nach Zuversicht, und es macht meine Unruhe still - und aus meinem Bangen wird, was köstlich ist: Geduld.

 

Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe dessen hoffen, der Güte ist und Freundlichkeit – und der sich betrüben und erbarmen kann. 

…und ich lasse mich nicht festlegen auf die Not.

Ihr Dichter, singt weiter vom Köstlichen und von alledem, das uns trägt!

 

„Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug.“ 

(Hilde Domin)

   

 

 

 

 

 

 

 

ZWEI MINUTEN MUSIK

(Bitte auf den Pfeil in der
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klicken.)
   

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Sonate B-Dur
Wq. 125; H. 552
I. Adagio
Matthias Höfs, Trompete
Wolfgang Zerer, Cembalo
Christian M. Kunert, Fagott

 

 

 

 
ZUM MITNEHMEN

 

 

[vorläufig jedoch bin ich]

  

vorläufig jedoch bin ich 

noch eine Zeit lang 

beschäftigt mit der Frage: 

woher kommt sie und 

wie findet sie mich diese 

Zuversicht mit der 

ich wider alle Vernunft 

leichtsinnig einen 

Tauschhandel betreibe mit 

Glühwürmchen und mit 

grundsätzlich nur lichtschwachen 

Unwägbarkeiten 

 

Franz Dodel (*1949)

aus: Nicht bei Trost,

Zeilen 25956-25967

 

 

 

Rast! 

Gast sein einmal.

Nicht immer selbst seine Wünsche bewirten

mit kärglicher Kost.

Nicht immer feindlich nach allem fassen;

einmal sich alles geschehen lassen 

und wissen:

Was geschieht, ist gut. 

  

Rainer Maria Rilke

 

 

  

Mit Staunen 

nehme ich die neuen Kräfte wahr, 

die aus dem Vertrauen wachsen.

Felicitas Betz

 

 

 

 

 

ZWEI MINUTEN MUSIK

Joh. Seb. Bach (1685-1750)

Goldberg-Variationen
BWV 988

Variation 30: Quodlibet
Ensemble Seldom Seme

(Bitte auf den Pfeil in der

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GEBET

 

GOTT, 

Worte und Lieder

der Zuversicht

suche und brauche ich

so sehr.

 

Wenn ich traurig bin

und Menschen weit weg,

die mir lieb sind,

und ihre Stimme

und ihre Nähe.

 

Wenn zerstört scheint,

auf was ich vertraut hatte,

und nicht mehr sichtbar,

an dem ich mich 

festgehalten hatte.

 

Da scheinen die Worte

der Zuversicht

wie ein Lichtstrahl

ins Dunkel,

und am Morgen

erlebe ich:

Ein neuer Tag bricht an.

Die Nacht hatte keine Kraft.

Das Dunkel ist überwunden.

Zuversicht wacht auf.

Dafür sei Dank

und Lob 

gedichtet und gesungen!

AMEN.

 

 

VATERUNSER
Vater unser im Himmel,

geheiligt werde den Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

- in Ewigkeit.
Amen.                 
                        

Matthäusevangelium 6,9-13

 

 

 

SCHLUSSLIED:

(zum Mitsingen, Lesen, Beten)

EG 369, 1-3

"Wer nur den lieben Gott lässt walten"

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos

- unterhalb des Liedtextes - klicken.)

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn allezeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen,

was hilft uns unser Weh und Ach?

Was hilft es, dass wir alle Morgen

beseufzen unser Ungemach?

Wir machen unser Kreuz und Leid

nur größer durch die Traurigkeit.

3. Man halte nur ein wenig stille

und sei doch in sich selbst vergnügt,

wie unsers Gottes Gnadenwille,

wie sein Allwissenheit es fügt;

Gott, der uns sich hat auserwählt,

der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

Text und Melodie:

Georg Neumark (1641) 1657        

  

 

 

 

AARONITISCHER SEGEN
GOTT segne dich

und behüte dich;

GOTT lasse sein Angesicht

leuchten über dir

und sei dir gnädig.

GOTT erhebe sein Angesicht auf dich

und schenke dir Frieden.

AMEN.

4. Mose 6, 24-26

 

 

 

MUSIK
ZUM AUSKLANG

Antonio Vivaldi (1678-1741)

Konzert in g-moll, RV 105
Allegro

La Ritirata
(Bitte auf den Pfeil in der
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 * * *

 

Wir laden herzlich ein zum nächsten Video-Gottesdienst!
- Sonntag, 26. August um 11 Uhr -

Der diesjährige Gottesdienst zur Interkulturelle Woche zum
Thema der bundesweiten Interkulturelle Woche 2021
"# offen geht"

wird mit vielen Mitwirkenden unterschiedlicher Herkunft
in ca. 15 verschiedenen Sprachen gestaltet.
Außerdem wirken Gäste anderer Religionen mit.
Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen und sich per Mail anmelden!
E-Mail: susanne.lenz.pfarrerin@web.de

Näheres dazu siehe hier:

https://www.buchenbuschgemeinde-neu-isenburg.de/gemeindeleben-inhalte/interreligiöse-arbeit/

 

 

 

Wir laden herzlich zum nächsten Schönwetter-Gottesdienst am

Samstag, den 02. Oktober um 16 Uhr
auf dem Kirchengelände der Buchenbuschgemeinde ein!
- Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt. -
In diesem Gottesdienst feiern wir ERNTEDANK,
verabschieden die ausscheidenden Kirchenvorstandsmitglieder
und führen weitere neue Kirchenvorstandsmitglieder in ihr Amt ein.

(Teilnahme nur mit Anmeldung möglich;
die Zahl der Teilnehmenden ist leider nach wie vor aufgrund der Corona-Situation begrenzt.)


Näheres dazu siehe hier:

https://www.buchenbuschgemeinde-neu-isenburg.de/sch%C3%B6nwetter-andachten/

 

 

                          

 

 

Die Kollekte am 19.09.2021 ist bestimmt für die EINZELFALLHILFE DER REGIONALEN DIAKONIE:

Beieinandersitzen, miteinander über Gott und die Welt reden, dazu gehört oft eine Tasse Kaffee oder Tee. Die meisten von uns können sich das leisten und gehen einfach so einen Kaffee trinken, beim Bäcker oder im Café. 

Es gibt Menschen, für die ist eine Tasse Kaffee im Café kaum bezahlbar. Sie kommen gerade so über die Runden, aber am Ende des Monats bleibt nichts übrig, um die Nachbarin einzuladen. Die Rente reicht einfach nicht und der Gang zum Sozialamt käme nie in Frage, obwohl es genau dafür gesetzliche Regelungen gibt. 

Die Einzelfallhilfe in den Regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Rheinland-Pfalz kann hier helfen: Mit Beratung bei Anträgen, der Durchsetzung von Recht für die Betroffenen und einer finanziellen Zuwendung in einer besonderen Notlage. Und eine Tasse Kaffee gibt es übrigens auch.

Gerne können Sie die Kollekte auf das folgende Konto überweisen (und bekommen eine Spendenbescheinigung zugeschickt): 

Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde

Sparkasse Langen Seligenstadt

IBAN: DE46 5065 2124 0038 0000 14

SWIFT-BIC: HELADEF1SLS

Bitte geben Sie als Stichwort auf der Überweisung 'Kollekte 19.09.2021' ein. 

 

 

Die KOLLEKTE ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste.

Da während der 'Coronazeit' nicht regelmäßig Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden konnten,
entfiel häufig der gewohnte Weg, die Kollekten einzusammeln. 
Viele der Empfänger, für die die Kollekten gedacht waren, sind aber von diesen fest eingeplanten Geldern abhängig. Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle den Link zur Verfügung stellen (siehe unten, vorletzte Zeile), den Sie nur anzuklicken brauchen.

Sie finden dann auf der Seite der EKHN jeweils die aktuellen Kollektenzwecke und können auswählen,
für welchen der Zwecke Sie spenden möchten. Ihre Spenden können Sie dann auf das folgende Konto der EKHN überweisen - mit Angabe des von Ihnen ausgewählten Spendenzwecks:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
IBAN DE71 5206 0410 0104 1000 00
bei der Evangelischen Bank.

HIER finden Sie weitere Informationen und Angaben zu dem Weg, wie Ihre Spenden dort ankommen können,
wo Sie sie gerne einsetzen möchten. Auch die Möglichkeit von Spendenbescheinigungen sowie die konkreten Kollektenzwecke der kommenden Festtage und weiteren Sonntage können Sie dort finden.  
Bitte klicken Sie hier:

https://www.ekhn.de/service/spenden-und-kollekten/kollekten.html