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Alle Texte dieses Hausgottesdienstes - abgesehen von Bibel- und Liedtexten - sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei Pfarrerin Susanne Lenz. Bitte fragen Sie per E-Mail an (siehe unter KONTAKT) an, ob Sie die Inhalte dieses Internetangebotes verwenden können.

 

 

 


Zu diesem Hausgottesdienst heißen wir auch die Gemeindeglieder
der Ev.-Luth. St. Martinsgemeinde Kelsterbach
herzlich willkommen, in der wir zurzeit die Vakanzvertretung übernehmen.
Pfarrer Gerd Schröder-Lenz & Pfarrerin Susanne Lenz

 

 

Für den 9. Sonntag nach Trinitatis
und die Woche ab 09.08.2020


Manche Gemeindeglieder nennen unsere Andachten während der "Coronazeiten" inzwischen Hausandachten oder gar Hausgottesdienste.
Einige berichten, dass sie sich sonntags pünktlich zu Beginn unserer gewohnten Gottesdienstzeit zu Hause      um einen Tisch versammeln - oder sich alleine einen schönen Platz suchen.
Eine brennende Kerze auf dem Tisch schafft bei manchen ein wenig Gottesdienstatmosphäre.
Manche von Ihnen, die zu zweit oder als Familien zusammenleben, lesen die Texte abwechselnd.
Um sogar das Mitsingen oder Mitsummen zu ermöglichen, haben wir auch Musikstücke und Lieder eingestellt, die Sie sich - wenn Sie Lautsprecher an ihrem Computer haben - im Ablauf anhören können.
(Wenn die Videos beendet sind, einfach weiter nach unten scrollen und im Text weiterlesen.)
Auch wenn es ganz neu und anders ist als sonst: Auf diese Weise können wir Gottesdienst feiern!
In ganz alten Zeiten kannte man Gottesdienste von Hausgemeinschaften und Familien,
daran können wir jetzt anknüpfen. Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

 

EINGANGSMUSIK:

Georg Friedrich Händel (1685-1759):  Sinfonia,  HWV 48
Academy of Ancient Music, Ltg. Richard Egarr
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken. 
Die  Musik endet nach 2einhalb  Minuten; Sie können nach 2:19 Min. II drücken.)   
   
                     
           

 

 

 

VOTUM:

Im Namen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
AMEN.

 

 

 

CHORALBEARBEITUNG zum Wochenlied des 9. Sonntags nach Trinitatis

Johann Sebastian Bach (1685-1750), Herzlich lieb hab ich dich, o Herr, BWV 1115
Leonardo Antonio di Chiara, Orgel
 
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)                                                      

 

 

 

WOCHENSPRUCH FÜR DEN 9. SONNTAG NACH TRINITATIS und die anschließende Woche:

"Wem viel gegeben ist,

bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist,

von dem wird man umso mehr fordern."                             
(Lukas 12, 48)

 

 

 

 

 

WOCHENLIED FÜR DEN 9. SONNTAG NACH TRINITATIS:  (zum Mitsingen, Lesen, Beten)
EG 397, 1+3   Herzlich lieb hab ich dich, o Herr
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos - unterhalb des Liedtextes - klicken.)  

1. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. / Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern

mit deiner Güt und Gnaden. / Die ganze Welt erfreut mich nicht,

nach Erd und Himmel frag ich nicht, / wenn ich nur dich kann haben.

Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht, / so bist doch du mein Zuversicht,

mein Teil und meines Herzens Trost, / der mich durch sein Blut hat erlöst.

Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr, / mein Gott und Herr, /
in Schanden lass mich nimmermehr.

3. Ach Herr, lass dein lieb’ Engelein / an meinem End die Seele mein

in Abrahams Schoß tragen. / Der Leib in seim Schlafkämmerlein

gar sanft ohn alle Qual und Pein / ruh bis zum Jüngsten Tage.

Alsdann vom Tod erwecke mich, / dass meine Augen sehen dich

in aller Freud, o Gottes Sohn, / mein Heiland und mein Gnadenthron.

Herr Jesu Christ, erhöre mich, / erhöre mich. /
Ich will dich preisen ewiglich.
        

                                                                                                                                          Text: Martin Schalling (1569) 1571

                                                                                                         Melodie: Straßburg 1577     

 

 

 

 

 

WOCHENPSALM zum 9. Sonntag nach Trinitatis:

Gott, du bist mein Gott, den ich suche.

Es dürstet meine Seele nach dir,

                              mein ganzer Mensch verlangt nach dir

                              aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist.

So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum,

wollte gerne sehen deine Macht und Herrlichkeit.

                              Denn deine Güte ist besser als Leben;

                              meine Lippen preisen dich.

So will ich dich loben mein Leben lang

und meine Hände in deinem Namen aufheben.

                              Das ist meines Herzens Freude und Wonne,

                              wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann;

wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich,

wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach.

                              Denn du bist mein Helfer,

                              und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.

Meine Seele hängt an dir;

deine rechte Hand hält mich.                      (Psalm 63, 2-9)

 

 

 

 

 

PREDIGTTEXT für den 9. Sonntag nach Trinitatis, 09.08.2020: 
Jeremia
1, 4-10
Und des HERRN Wort geschah zu mir:

Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.

Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.

Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete.

Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.

Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.     

Marc Chagall . Bible ID 500 - Galerie Fetzer

Marc Chagall, Jeremias Berufung

 

 

 

 

GEDANKEN ZUM 9. SONNTAG NACH TRINITATIS

und für die Woche ab dem 09. August 202

Und des HERRN Wort geschah zu mir:

Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.

Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.

Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete.

Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.

Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.      

Eine jahrtausendealte Erzählung von einer Erfahrung, die es - seit Menschen zusammenleben - gibt:

Ein Mensch wird beauftragt, anderen Lebenswichtiges, Überlebenswichtiges mitzuteilen. Predigen soll er der Welt, die ihn umgibt.

"Predigen" wird heute manchmal vorwurfsvoll ein 'Über-jemand-Hinwegreden' genannt - Resultat vieler schlechter Predigten.

In diesem alten Text ist das Predigen positiv gemeint. Im guten Sinne soll Jeremia predigen.

Beauftragt wird er, gut zu predigen - prophetisch.

Seine Predigt soll lebenswichtig sein, überlebenswichtig.

Seine Worte stark, dass sie einreißen können, was nicht sein soll -

und dass sie bauen und pflanzen können, was Menschen zum Leben, zum Überleben brauchen.


Coronazeit.

Menschen meinen, anderen etwas mitteilen zu müssen, auf allen Seiten.

Doch wer sind die, die zu predigen haben, im guten Sinne?

Wer ist beauftragt zu predigen, damit Menschen leben, überleben können?

 

"Wenn Sie mich nicht hören", so sagt uns der Verschwörungsideologe, "werden Sie nicht überleben";
in der letzten Woche bekamen wir wörtlich zu hören: "Sie werden ein böses Erwachen erleben!"

Andere hören wir sagen: Wie gut, dass verantwortungsvolle Politikerinnen und Politiker in aller Ernsthaftigkeit predigen, was lebens-, was überlebenswichtig ist!

Wieder andere erleben, dass Wissenschaftlerinnen, Virologen, die in diesen Monaten all' ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Zeit einsetzen, etwas Lebensrettendes zu "predigen" haben, das aufbauen kann.

Von einer älteren Kelsterbacherin, Mutter zweier erwachsener Kinder, hörten wir letzte Woche:

Ich weiß einfach nicht mehr, wem ich glauben soll!

Jenen, die sagen, es ist doch alles nicht so schlimm - und "einreißen", was andere mühsam an Fürsorge und Vorsichtsmaßnahmen aufgebaut haben? Oder soll ich den anderen Glauben schenken, die meinem Sohn gesagt haben: Versuch' doch, dieses Jahr 'mal auf Deine Flugreise zu verzichten… - und die warnen, vorsichtig sind, Verzicht üben und einladen, eine Zeitlang ein etwas anders gestaltetes Zusammensein von Menschen einzuüben?
Zusammengefasst fragte diese Frau fast verzweifelt: "Können Sie mir sagen, wem ich glauben soll, wo doch so viele "predigen", was zu tun und zu lassen ist?"

In der alten biblischen Geschichte wird einer, wie es hier heißt, von Gott beauftragt zu predigen.

Er soll im Auftrag Gottes das Menschenfeindliche zerstören und einreißen und das Lebenswichtige, Überlebenswichtige aufbauen.

Ein gewaltiger Auftrag!

Nichts verständlicher als seine Reaktion: Er traut sich nicht. "Ich tauge nicht dazu!" - Was könnte man noch hinzufügen: Ich bin zu jung… Ich bin zu schwach dafür, nicht beredt genug, mir fehlen Altersweisheit und Lebenserfahrung…!

Und was tut Gott?

Er hilft dem Schwachen, Jungen, Schüchternen, Zaghaften. Dem, der es nicht wagt zu predigen.

Er berührt seinen Mund.

Er legt ihm seine Worte - gute, göttliche Worte - in den Mund.

 

Coronazeit.

Es gibt nach dieser alten Erzählung auch heute Menschen, deren Mund "von Gott berührt" wurde.

Wir können ihnen, wenn sie reden, Glauben schenken - vielleicht sogar gerade dann, wenn es zaghafte, vorsichtige und keine lauten, gewaltigen Worte sind.
Und die Predigenden werden umso glaubwürdiger, wenn sie sich - wie vor Urzeiten Jeremia - für fehlbar halten und immer wieder neu auf der Suche bleiben nach dem, was "wahr" ist.
Und wir erkennen sie daran, wenn etwas hindurchschimmert vom "Wort Gottes" und wenn etwas von dem zu spüren ist, das wir durch die vielen alten biblischen Texte kennengelernt haben.

Wenn wir spüren: Da redet eine Politikerin, ein Virologe, ja vielleicht gar ein Pfarrer oder eine Lehrerin, manchmal auch eine Jugendliche oder gar ein Kind - die sagen: Auch das Verlorene, Winzige ist lebenswert.

Auch das, was kein Geld bringt, muss geschützt und behütet werden.

Auch das, was keinen Profit erbringt, das wenig leistet.

Das ganz Kleine gilt vor Gott wie das Große. Verletzte, Angeschlagene sollen geheilt werden.

Da, wo wir die alten "göttlichen" Worte leuchten hören im Predigen der Heutigen, da hat Gott den Mund der Predigenden berührt, Leuchtworte wie:

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken…
Ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich sie rette…

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden...

Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken…

Unsere Aufgabe bleibt, herauszuhören, zu unterscheiden und am Ende zu entscheiden, welche Predigten das göttliche Wort enthalten, auch wenn wir an diesem Punkt immer wieder neu - suchend -auf dem Weg bleiben werden.

Dabei bleibt unser Maßstab, was die Bibel als Gottes Wort zeigt: Verlorenes retten, Gefährdetes schützen, Fremdes lieben.

 

 

 

 

 

 

MUSIK:     Drei Minuten Musik zum Nachdenken                                                                                              

Antoine Forqueray (1672-1745): "La Couperin"
Petr Wagner, Viola da Gamba /
Přemysl Vacek, Theorbe                             
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)                         

 

 

 

 

ZUM MITNEHMEN

 


Wenn die Propheten einbrächen

Wenn die Propheten einbrächen
durch Türen der Nacht,
den Tierkreis der Dämonengötter
wie einen schauerlichen Blumenkranz
ums Haupt gewunden -
die Geheimnisse der stürzenden und sich hebenden
Himmel mit den Schultern wiegend -

für die längst vom Schauer Fortgezogenen -

Wenn die Propheten einbrächen
durch Türen der Nacht,
die Sternenstraßen gezogen in ihren Handflächen
golden aufleuchten lassend -

für die längst im Schlaf Versunkenen -

Wenn die Propheten einbrächen
durch Türen der Nacht
mit ihren Worten Wunden reißend
in die Felder der Gewohnheit,
ein weit Entlegenes hereinholend
für den Tagelöhner

der längst nicht mehr wartet am Abend -

Wenn die Propheten einbrächen
durch Türen der Nacht
und ein Ohr wie eine Heimat suchten -

Ohr der Menschheit
du nesselverwachsenes,
würdest du hören?
Wenn die Stimme der Propheten
auf dem Flötengebein der ermordeten Kinder
blasen würde,
die vom Märtyrerschrei verbrannten Lüfte
ausatmete -
wenn sie eine Brücke aus verendeten Greisenseufzern
baute -

Ohr der Menschheit
du mit dem kleinen Lauschen beschäftigtes,
würdest du hören?

Wenn die Propheten
mit den Sturmschwingen der Ewigkeit hineinführen
wenn sie aufbrächen deinen Gehörgang mit den Worten:
Wer von euch will Krieg führen gegen ein Geheimnis
wer will den Sterntod erfinden?

Wenn die Propheten aufständen
in der Nacht der Menschheit
wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen,
Nacht der Menschheit
würdest du ein Herz zu vergeben haben?             

 

Nelly Sachs

 

 

 

Drei Minuten MUSIK:

Georg Philipp Telemann (1681-1767),  Quartett in g-moll, Andante - TWV 43:g1
Anna Besson, Flöte / Robin Pharo, Viola da Gamba / Fredrik From, Violine / Paulina Ptak, Cello /Marianne Henriksson, Cembalo
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)

 

           

 

 

GEBET

GOTT,

Ängste kommen auf,

wenn unsicher ist, wem ich glauben kann.

Durch wen sprichst du?

Durch was wird Göttliches gesagt?

 

Zweifel kommen auf

wenn ich jene höre,

denen die Worte allzu leicht von den Lippen kommen.

Gib mir offene Ohren für die,

deren Worte, deren Auftritt,

von Demut zeugen.

Die sich selbst für fehlerhaft halten -

und offen bleiben, veränderungsbereit.

 

Gib mir selbst davon:

Demut, Vorsicht und Offenheit.

Zu spüren, dass schon morgen

meine Worte von heute fragwürdig sein können.

Und dass ich dennoch heute

hören und sprechen muss.

Auch dann, wenn ich es kaum wage.

Berühre meinen Mund,

leg dein Wort in das Wort der Menschen,

dass es prophetisch sei

und klug

und menschenfreundlich.

 

Und hilf - auch dadurch - all jenen,

die krank und verletzt an Leib und Seele

dessen bedürfen!

AMEN.

 

 

 

VATERUNSER
Vater unser im Himmel,

geheiligt werde den Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

- in Ewigkeit.
Amen.                 
                        Matthäusevangelium 6,9-13

 

 

 

SCHLUSSLIED - 2. Wochenlied für den 9. Sonntag nach Trinitatis:  (zum Mitsingen, Lesen, Beten)

EG 316, 1-6     "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren"
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos - unterhalb des Liedtextes - klicken.) 
1. deutsch / 2. dänisch / 3. deutsch / 4. dänisch / 5. deutsch

1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,

lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.

Kommet zuhauf, / Psalter und Harfe, wacht auf,

lasset den Lobgesang hören!

2. (in dänischer Sprache)

Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,

der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,

der dich erhält,

wie es dir selber gefällt;

hast du nicht dieses verspüret?

3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,

der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.

In wie viel Not / hat nicht der gnädige Gott

über dir Flügel gebreitet!

4. (in dänischer Sprache)

Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet,

der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.

Denke daran, / was der Allmächtige kann,

der dir mit Liebe begegnet.

5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.

Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.

Er ist dein Licht, / Seele, vergiss es ja nicht.

Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

  

 

 

 

AARONITISCHER SEGEN
GOTT  segne dich
           und behüte dich;

GOTT  lasse sein Angesicht leuchten über dir
           und sei dir gnädig.

GOTT  erhebe sein Angesicht auf dich
            und schenke dir Frieden.   
AMEN.                                   
4. Mose 6, 24-26

 

 

 

 

MUSIK ZUM AUSKLANG - an besonderem Ort

An diesem Sonntag finden an vielen Orten Sommerkirche-Gottesdienste und Andachten
unter freiem Himmel statt.

Deshalb auch an dieser Stelle für jene, die den Hausgottesdienst zu Hause feiern,
Musik, die unter freiem Himmel -live - musiziert wurde und Sie mit Freude in die kommende Woche gehen lassen möchte:

Musik von Antonio Vivaldi
Les Musiciens de Saint-Julien, Leitung:
François Lazarevitch
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)                                                                               
                                                                                           
  (Bei der Schlussmusik kann leider Werbung erscheinen;
                                                                                             die Sie durch Anklicken des X in der oberen rechten
                                                                                             Ecke des Werbestreifens entfernen können.)

 

 

 

 

 

Auf Bitten von Gemeindemitgliedern der St. Martinsgemeinde Kelsterbach,

die unsere Hausgottesdienste mitfeiern, informieren wir an dieser Stelle darüber,
wie Sie auch in der "Coronazeit" Ihre Kollekte spenden können:

Die KOLLEKTE ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste.

Da während der 'Coronazeit' keine Gottesdienste in unseren Kirchen gefeiert werden können,
entfällt der gewohnte Weg, die Kollekten einzusammeln.

Viele der Empfänger, für die unsere Kollekten gedacht waren, sind aber von diesen fest eingeplanten Geldern abhängig. Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle den Link zur Verfügung stellen (siehe unten in rot),
den Sie nur anzuklicken brauchen.

Sie finden dann auf der Seite der EKHN jeweils die aktuellen Kollektenzwecke und können auswählen,
für welchen der Zwecke Sie spenden möchten. Ihre Spenden können Sie dann auf das folgende Konto der EKHN überweisen - mit Angabe des von Ihnen ausgewählten Spendenzwecks:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
IBAN DE71 5206 0410 0104 1000 00
bei der Evangelischen Bank.

HIER finden Sie weitere Informationen und Angaben zu dem Weg, wie Ihre Spenden dort ankommen können,
wo Sie sie gerne einsetzen möchten. Auch die Möglichkeit von Spendenbescheinigungen sowie die konkreten Kollektenzwecke der kommenden Festtage und weiteren Sonntage können Sie dort finden.  
                                                                            Bitte klicken Sie hier:

https://www.ekhn.de/service/spenden-und-kollekten/kollekten.html

Wir danken herzlich für jede Ihrer Spenden!