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Alle Texte dieses Hausgottesdienstes - abgesehen von Bibel- und Liedtexten - sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei Pfarrerin Susanne Lenz. Bitte fragen Sie per E-Mail an (siehe unter KONTAKT) an, ob Sie die Inhalte dieses Internetangebotes verwenden können.

 

 

 

Seit Mitte März 2020 findet sich an dieser Stelle ein jeweils aktueller "Hausgottesdienst" -
für den entsprechenden Sonntag und die anschließende Woche.

Er ist von sonntagsmorgens bis samstagabends verfügbar, denn am darauffolgenden Sonntag findet sich
pünktlich zur Gottesdienstzeit ein neuer Gottesdienst.

Zu diesem Hausgottesdienst heißen wir auch die Gemeindeglieder
der Ev.-Luth. St. Martinsgemeinde Kelsterbach
herzlich willkommen, in der wir zurzeit die Vakanzvertretung übernehmen.
Pfarrer Gerd Schröder-Lenz & Pfarrerin Susanne Lenz

 

Für den 20./21. Sonntag nach Trinitatis
und die beiden Wochen ab dem 25.10. und 01.11.2020
HINWEIS: Dieser Hausgottesdienst findet sich - wegen Urlaubs - für zwei Wochen an dieser Stelle.


Manche Gemeindeglieder nennen unsere Andachten während der "Coronazeiten" inzwischen Hausandachten oder gar Hausgottesdienste.
Einige berichten, dass sie sich sonntags pünktlich zu Beginn unserer gewohnten Gottesdienstzeit zu Hause um einen Tisch versammeln - oder sich alleine einen schönen Platz suchen.
Eine brennende Kerze auf dem Tisch schafft bei manchen ein wenig Gottesdienstatmosphäre.
Manche von Ihnen, die zu zweit oder als Familien zusammenleben, lesen die Texte abwechselnd.
Um sogar das Mitsingen oder Mitsummen zu ermöglichen, haben wir auch Musikstücke und Lieder eingestellt, die Sie sich - wenn Sie Lautsprecher an ihrem Computer haben - im Ablauf anhören können.
(Wenn die Videos beendet sind, einfach weiter nach unten scrollen und im Text weiterlesen.)
Auch wenn es ganz neu und anders ist als sonst: Auf diese Weise können wir Gottesdienst feiern!
In ganz alten Zeiten kannte man Gottesdienste von Hausgemeinschaften und Familien,
daran können wir jetzt anknüpfen. Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

 

EINGANGSMUSIK
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)  

Andrea Falconieri (ca. 1585-1656),
La suave melodia

Ensemble PRISMA: Fr
anciska Anna Hajdu – Violine / Elisabeth Champollion – Flöte / Alon Sariel – Laute / Dávid Budai – Viola da gamba

 

 

 

VOTUM:

Im Namen Gottes,
des Vaters, des Sohnes

und des Heiligen Geistes.
AMEN.
                                               

 

 

 

WOCHENSPRUCH:

"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der HERR von dir fordert:
nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben

und demütig sein vor deinem Gott."              

(Micha 6,8)

 

 

 

WOCHENLIED ZUM 20. SONNTAG NACH TRINITATIS: (zum Mitsingen, Lesen, Beten)

EG 295, 1-4   Wohl denen, die da wandeln

(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos - unterhalb des Liedtextes - klicken.)

1. Wohl denen, die da wandeln /

vor Gott in Heiligkeit,

nach seinem Worte handeln /
und leben allezeit;

die recht von Herzen suchen Gott /
und seine Zeugniss’ halten,

sind stets bei ihm in Gnad.

2. Von Herzensgrund ich spreche: /
Dir sei Dank allezeit,

weil du mich lehrst die Rechte /
deiner Gerechtigkeit.

Die Gnad auch ferner mir gewähr; /
ich will dein Rechte halten,

verlass mich nimmermehr.

3. Mein Herz hängt treu und feste /
an dem, was dein Wort lehrt.

Herr, tu bei mir das Beste, /
sonst ich zuschanden werd.

Wenn du mich leitest, treuer Gott, /
so kann ich richtig laufen

den Weg deiner Gebot.

4. Dein Wort, Herr, nicht vergehet, /
es bleibet ewiglich,

so weit der Himmel gehet, /
der stets beweget sich;

dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit /
gleichwie der Grund der Erden,

durch deine Hand bereit’.

Text: Cornelius Becker 1602

Melodie und Satz: Heinrich Schütz 1661

 

 

 

 

 

WOCHENPSALM zum 20. Sonntag nach Trinitatis:

1Wohl denen, die ohne Tadel leben,

die im Gesetz des HERRN wandeln!

 

2Wohl denen, die sich an seine Zeugnisse halten,

die ihn von ganzem Herzen suchen,

 

3die auf seinen Wegen wandeln

und kein Unrecht tun.

 

4Du hast geboten, fleißig zu halten

deine Befehle.

 

5O dass mein Leben deine Gebote

mit ganzem Ernst hielte.

 

6Wenn ich schaue allein auf deine Gebote,

so werde ich nicht zuschanden.

 

7Ich danke dir mit aufrichtigem Herzen,

dass du mich lehrst die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.

 

8Deine Gebote will ich halten;

verlass mich nimmermehr! (…)

 

17Tu wohl deinem Knecht, dass ich lebe

und dein Wort halte.

 

18Öffne mir die Augen, dass ich sehe

die Wunder an deinem Gesetz.

 

19Ich bin ein Gast auf Erden;

verbirg deine Gebote nicht vor mir.

(Psalm 119, 1-8.17-19)

 

 

 

 

 

PREDIGTTEXT FÜR DEN 20. SONNTAG NACH TRINITATIS:   Markus 2, 23-28

Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen.

Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist?

Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.

 

 

 

 

 

GEDANKEN zu Markus 2, 23-28

- für die beiden Wochen ab dem 25. Oktober/01. November 2020

Seit die "zweite Welle" nun auch den letzten Skeptikern und Zweiflerinnen mit dramatisch steigenden Zahlen vor Augen steht, finden sich in den Medien immer mehr Tipps und Ratschläge dafür, wie wir diese schwere Zeit seelisch verkraften können.

Eines steht dabei mit an erster Stelle: Der Rat, sich am Tag feste Rituale zu schaffen - vor allem auch etwas, auf das man sich freut, und mag es noch so klein sein:
Ein süßes Gebäck zu bestimmter Zeit mit schöner Musik, ein Spiel, eine Auszeit für ein spannendes Buch, Musizieren oder Singen, abendliches Zusammensitzen bei einem guten Tee.

 

In unsicheren Zeiten, in denen vieles ins Wanken gerät, verlangen Menschen ganz besonders nach moralischen Grundsätzen, nach Regeln und Ritualen.

Grundsätze, an denen man festhalten kann, vermitteln das Gefühl: Mein Leben ist "geregelt"; ich bin "gehalten". Wenn vieles von dem umgestoßen wird, das bisher zu meinem Leben gehörte, tröstet es mich, wenn es die festen Gewohnheiten und Abläufe, wenn es die unumstößlichen Rituale noch gibt.

Wenn ich Angst habe zu fallen, brauche ich Geländer, die mich stützen.

Davon leben auch Religionen. Religiöse Rituale schaffen vertraute Heimat - manchmal sogar ohne Worte.

Es ist gut, dass es solche Rituale gibt, die Menschen oft durch ihr ganzes Leben hindurch tragen können. Wenn sie früh kennengelernt und eingeübt werden, können sie in späteren Zeiten, in Krankheit und Alter, hinwegretten über Gräben, die manchmal unüberwindbar scheinen.

Eine Katholikin erzählt mir letzte Woche, ihr naher Verwandter sei fünf Minuten nach dem Empfang der Sterbesakramente friedlich eingeschlafen. Ich selbst habe vor kurzem - in der Coronazeit - (eine 2019 noch unvorstellbare Situation!) am Telefon einer Sterbenden den alten, aaronitischen Segen zugesprochen, nachdem wir zuvor die vertrauten Worte des 23. Psalms und das Vaterunser gesprochen hatten.

Gott segne dich und behüte dich,

Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir

Die Katholikin, von der ich erzähle, und auch ich selbst im Zwiegespräch mit der Sterbenden am Telefon, erleben die alten Rituale als tröstlichen, manchmal sogar rettenden Halt in bedrohlicher Lebenssituation oder einer Übergangssituation.

Viele andere Rituale kennen wir auch in unserer Religion: das Abendmahl, den Gottesdienst mit seinen festen liturgischen Formen, Formulierungen, Formeln. Texte, Gebete, Lieder und Klänge.

 

Auch der Sonntag, der eine Ruhetag in der Woche zählt dazu. Im Judentum der Schabbat.

Einer der Grundgedanken der Ruhetag-Rituale: Menschen verzichten am Sonntag auf die tägliche Erwerbsarbeit, auf vielerlei Anstrengung. Druck und Eile, Leistungsansprüche ruhen.

Zur Zeit Jesu ruht am Schabbat neben all der anderen Arbeit selbstverständlich auch die Erntearbeit; das Ernten der Ähren soll nach Gottes Willen am Schabbat ausgesetzt werden.
Die tief gläubigen Pharisäer, die im oben stehenden Bibeltext kritisch auf das Ährenraufen der Jünger reagieren, haben das verstanden. Sie wissen: Wie gut tut es den Menschen, wenn sie nach Gottes Willen an diesem einen Tag auszuruhen verstehen! Das ist Balsam für Leib und Seele. Ihre wichtige Aufgabe war, das zu vermitteln, dafür in Predigten und der Vermittlung der alten Gesetze zu werben.

Und so erstaunt und erschreckt es sie verständlicherweise, dass der fromme Jude Jesus ihre Kritik am Ährenraufen der Jünger - dem 'Arbeiten' am Ruhetag - zurückweist.

Jesus erinnert die Pharisäer daran, dass 1000 Jahre zuvor sogar König David gewaltsam in den Tempel eingedrungen sei, um von den rituellen Schaubroten zu nehmen, die er dann an seine hungernden Gefährten verteilte und selbst mit ihnen aß - und das sogar ausdrücklich unter den Augen der höchsten Autorität: "unter Abjatar, dem Hohenpriester".

Der Hunger bedürftiger Menschen wird höhergestellt als die kultischen Vorschriften, als die eigentlich doch so heilsamen, hilfreichen Rituale.

Zugleich aber vermittelt Jesus: Das ist kein Angriff auf unser religiöses System! Denn 'Gottes Wille' ist: Menschen sollen nicht hungern müssen und keine Not leiden. Wenn Rituale das verstärken, verlieren sie ihren Sinn.

In der Corona-Zeit ist das für mich einer der ganz wichtigen Texte, wenn ich auf unser kirchliches Handeln schaue - und auch eine kritische Anfrage.

Wie ist das heute mit den Ritualen? Mit unserem Abendmahl, mit unseren gewohnten Gottesdiensten?

Mit den Taufen und anderen Segenshandlungen, die nach Nähe und manchmal auch Berührung verlangen?

Wie ist das heute mit unserem Nachdenken - jetzt "schon"! - darüber, wie (ob) wir in unseren Kirchen die schönen alten Weihnachtsrituale feiern werden?

Keine Kirchengemeinde, die das nicht jetzt schon, zumindest im Herzen, bewegt.

So, wie vermutlich auch die meisten Familien.

Aktuell lesen wir, dass die 'Corona-Zahlen' - gerade auch hier im Rhein-Main-Gebiet - noch nie so hoch waren wie heute. Die Klugen und Besonnenen wussten das und haben es schon lange angekündigt. Wir dürfen dankbar sein für die vielen, die sich entsprechend verhalten haben - auch den Sommer über -, ohne die die Zahlen jetzt noch extremer wären.

Da hinein höre ich im Corona-Herbst 2020 den alten Satz Jesu, der 2000 Jahre überdauert hat:

"Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen."
Unsere schönen Rituale dürfen wir nicht einsetzen, wenn sie eventuell Menschen schaden könnten, wenn Risiken entstehen für Leib und Leben. Nein, wir brauchen keine pervertierten Abendmahlsrituale, die krampfhaft versuchen, einen Schluck Wein, ein Stückchen Brot "anders zu reichen" - für viele stellt gerade das den Sinn des Abendmahls in Frage.
Vielmehr erzählt die alte Jesusgeschichte: Wir können für eine sinnvolle Zeit mit Herz und Verstand verzichten für andere. Das Ritual ist für den Menschen geschaffen, nicht der Mensch für's Ritual.
In Corona-Zeiten eine zutiefst befreiende Botschaft, die Zwang und Druck und kirchliches Leistungsdenken von uns nehmen will.

Der Mensch ist geschaffen, die höchsten Gebote zu erkennen, die jedes - ja von Menschen geschaffene! - Ritual übersteigen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Und:

Die Corona-Zeit lehrt uns, immer wieder zu fragen: Was ist hier und jetzt das Entscheidende, das "Größte" - für den anderen und mich selbst. Und dafür gibt es zwei alte - wenn man will "symbolische" - Worte:
Das ist Gottes Wille.

 

 
MUSIK:
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte der Photos klicken.)
Entgegen den gewohnten Ritualen, Orten und Gemeinschaftsformen probt und musiziert der Paderboner Domchor, um sich selbst und andere zu schützen, auf neue Weise - und singt ein freudiges Loblied des britischen Komponisten Rathbone:

George Rathbone (1874 – 1951),

„Rejoice in the Lord alway“

Paderborner Domchor

DER TEXT:

Rejoice in the Lord alway,

and again I say rejoice.

Be careful for nothing;

but in every thing by prayer and supplication

with thanksgiving, let your requests be made known unto God.

And the peace of God,

which passeth all understanding,

shall keep your hearts and minds through Jesus Christ our Lord.

Rejoice in the Lord alway,

and again I say rejoice.

 

DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

Seid fröhlich im Herrn allzeit,

allewege freuet euch.

Um nichts macht euch Sorgen,

sondern lasst in allen Dingen eure Bitten

mit Danksagung, Beten und Flehen kundwerden vor Gott.

Und der Friede Gottes,

welcher alle Vernunft übersteigt,

bewahre euch durch Christus unsern Herrn.

Seid fröhlich im Herrn allzeit,

allewege freuet euch.

 

 

 

 

ZUM MITNEHMEN

Am Anfang ein Ritual. Am Ende - das Ritual ist zeitweise nicht möglich - wirkt Gottes Kraft in Erinnerung und Erzählen des Rituals…

 

„…ja das Erzählen ist selbst Geschehen,

es hat die Weihe einer heiligen Handlung.“

Aus: Martin Buber, Die Erzählungen des Chassidim (1949)

 

„Wenn der Rabbi Baal-Schem etwas Schwieriges zu erledigen hatte, irgendein gemeines Werk zum Nutzen der Geschöpfe, so ging er an eine bestimmte Stelle im Wald, zündete ein Feuer an und sprach, in mystische Meditationen versunken, Gebete – und alles geschah, wie er es sich vorgenommen hatte.

Wenn eine Generation später der Maggid von Meseritsch dasselbe zu tun hatte, ging er an jene Stelle im Walde und sagte: ‚Feuer können wir nicht mehr machen, aber die Gebete können wir sprechen‘ – und alles ging nach seinem Willen.

Wieder eine Generation später sollte Rabbi Mosche Leib aus Sassow jene Tat vollbringen. Auch er ging in den Wald und sagte: ‚Wir können kein Feuer mehr anzünden, und wir kennen auch die geheimen Meditationen nicht mehr, die das Gebet beleben; aber wir kennen den Ort im Walde, wo all das hingehört, und das muss genügen.‘ – Und es genügte.

Als aber wieder eine Generation später Rabbi Israel von Rinschin jene Tat zu vollbringen hatte, da setzte er sich in seinem Schloss auf seinen goldenen Stuhl und sagte: ‚Wir können kein Feuer anmachen, wir können keine Gebete sprechen, wir kennen auch den Ort nicht mehr, aber wir können die Geschichte davon erzählen.‘

Und seine Erzählung allein hatte dieselbe Wirkung wie die Tat der drei anderen.“

Aus: Gershom Scholem, Hauptströmungen der Mystik, 1980

 

 

ZWEIEINHALB MINUTEN MUSIK:
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)    

Sylvius Leopold Weiss (1687-1750), Fantasia B-Dur        

Axel Wolf in der Abtei Marienmünster (Ostwestfalen-Lippe)                                                                         

 

           

 

 

GEBET

GOTT:

Halt erbitte ich,

auch ohne Gewohntes,

auch ohne Geländer und Stütze.

 

Halt erbitte ich,

wo Gräben sind und Meere -

ohne Boot und ohne Fährmann.

 

Halt erbitte ich -

im Wanken und Klagen,

in Unruhe und Angst.

 

Kein Raum, kein Mahl

und auch kein Ruhetag

sind stark wie du.

 

Halte du und tröste.

Berge mich und lass mich ruh'n:

Vielleicht in Lied und Wort -

und manchmal auch in Stille.

AMEN.

 

 

 

VATERUNSER
Vater unser im Himmel,

geheiligt werde den Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

- in Ewigkeit.
Amen.                 
                        

Matthäusevangelium 6,9-13

 

 

 

SCHLUSSLIED (Lied zum Reformationstag - 31.10.): 
(zum Mitsingen, Lesen, Beten)

EG 362, 1+2   "Ein feste Burg ist unser Gott"
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos - unterhalb des Liedtextes - klicken.)

1. Ein feste Burg ist unser Gott, /
ein gute Wehr und Waffen.

Er hilft uns frei aus aller Not, /
die uns jetzt hat betroffen.

Der alt böse Feind /
mit Ernst er’s jetzt meint;

groß Macht und viel List /
sein grausam Rüstung ist,

auf Erd ist nicht seinsgleichen.

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, /
wir sind gar bald verloren;

es streit’ für uns der rechte Mann, /
den Gott hat selbst erkoren.

Fragst du, wer der ist? /
Er heißt Jesus Christ,

der Herr Zebaoth, /
und ist kein andrer Gott,

das Feld muss er behalten.

Text und Melodie: Martin Luther 1529

  

 

 

 

 

AARONITISCHER SEGEN
GOTT  segne dich

und behüte dich;
GOTT  lasse sein Angesicht leuchten
über dir

und sei dir gnädig.
GOTT  erhebe sein Angesicht auf dich

und schenke dir Frieden.   
AMEN.                                   

4. Mose 6, 24-26

 

 

 

 

 

 

MUSIK ZUM AUSKLANG
Freudenklänge in ungewissen Zeiten
(Bitte auf den Pfeil in der Mitte des Photos klicken.)

Antonio Vivaldi (1678-1741),
op. 8, Nr. 3, III Allegro - Herbst, 3. Satz

Ensemble Apollo's Fire
Olivier Brault, Violine / Ltg. Jeannette Sorrell

Ab Min. 3:17 Beifall: Stoppen durch Anklicken der beiden Linien unten links //möglich.                                                

 

 

 

 

 

Wir weisen darauf hin, dass wir am 08.11. im Rahmen einer "Schönwetterandacht"
zu einer DANK-Andacht auf dem Kirchengelände
einladen werden - sofern es die Wetterverhältnisse zulassen.
Dabei werden Dankes-Sätze und -Gedanken von Gemeindemitgliedern einbezogen,
die sie auf schöne Erntedankkarten geschrieben und in der Gemeinde abgegeben haben.
An dieser Stelle schon einen herzlichen Dank dafür!
Näheres dazu siehe hier (bitte anklicken):
https://www.buchenbuschgemeinde-neu-isenburg.de/sch%C3%B6nwetter-andachten/

 

 

 

 

 

Auf Bitten von Gemeindemitgliedern der St. Martinsgemeinde Kelsterbach,

die unsere Hausgottesdienste mitfeiern, informieren wir an dieser Stelle darüber,
wie Sie auch in der "Coronazeit" Ihre Kollekte spenden können:

Die KOLLEKTE ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste.

Da während der 'Coronazeit' keine Gottesdienste in unseren Kirchen gefeiert werden können,
entfällt der gewohnte Weg, die Kollekten einzusammeln.

Viele der Empfänger, für die unsere Kollekten gedacht waren, sind aber von diesen fest eingeplanten Geldern abhängig. Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle den Link zur Verfügung stellen (siehe unten in rot),
den Sie nur anzuklicken brauchen.

Sie finden dann auf der Seite der EKHN jeweils die aktuellen Kollektenzwecke und können auswählen,
für welchen der Zwecke Sie spenden möchten. Ihre Spenden können Sie dann auf das folgende Konto der EKHN überweisen - mit Angabe des von Ihnen ausgewählten Spendenzwecks:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
IBAN DE71 5206 0410 0104 1000 00
bei der Evangelischen Bank.

HIER finden Sie weitere Informationen und Angaben zu dem Weg, wie Ihre Spenden dort ankommen können,
wo Sie sie gerne einsetzen möchten. Auch die Möglichkeit von Spendenbescheinigungen sowie die konkreten Kollektenzwecke der kommenden Festtage und weiteren Sonntage können Sie dort finden.  
Bitte klicken Sie hier:

https://www.ekhn.de/service/spenden-und-kollekten/kollekten.html

Wir danken herzlich für jede Ihrer Spenden!